Deutscher Gewerkschaftsbund

01.12.2022

Klimawandel und Küstenschutz: Sturmfluten, Nutrias und zu wenig Personal

Der Klimawandel fordert die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Zwei Mitarbeiter des Küstenschutzes in Schleswig-Holstein berichten im Interview, wie aufwendig sie Deiche schützen und warum Nutrias, Kriebelmücken und der Fachkräftemangel Herausforderungen für die tägliche Arbeit sind.

Ein Deich an der Nordsee

pexels / DGB

Wie macht sich der Klimawandel bei euch auf und vor den Deichen bemerkbar?

Andreas Kath: Es gibt häufiger Stürme und sie werden kräftiger. Unsere Aufgabe ist ja, die Uferschutzanlagen instand zu halten. Wir unterhalten die Bauwerke und die Deiche. Und die ganzen Bauwerke, die wir vor der Küste haben, werden durch die Sturmfluten stärker beansprucht. Wir haben auch viele kleinere Sturmfluten, die dennoch viel kaputt machen. Wir merken, dass uns dadurch zusätzlicher Aufwand entsteht.

Daniel Scheewe: Außerdem sind die Winter mittlerweile nass – und nicht mehr kalt. Wir könnten mal wieder einen richtigen Winter gebrauchen! So eine richtige Frostperiode wie früher, in der der Boden richtig durchgefroren war, sowas gibt es gar nicht mehr. Das Problem im Winter ist die Nässe. Wir können auf den Deichen im Winter kaum arbeiten. Wir würden dann mit den Fahrzeugen mehr kaputt machen als reparieren.

Und statt Landregen habt ihr ja auch hier im Norden häufiger Starkregen.

Daniel Scheewe: Ja, der ganze Regen kommt heute in einer halben Stunde runter. Und unsere Leute im Watt sind dem schutzlos ausgeliefert, mal abgesehen von einer Baubude. Die kann aber auch einen Kilometer weit weg sein. Ob durch Sonne oder Regen, das Arbeiten unter freiem Himmel wird anstrengender.

Andreas Kath: Da haben wir uns vor vierzig Jahren nicht weiter drum gekümmert. Aber den Schutz vor der Sonne müssen wir heute mitdenken, durch Kleidung, Hüte und Sonnencreme. Und vor der Kriebelmücke müssen wir uns schützen. Sonst kann man da draußen nicht arbeiten. Wir fangen im Sommer auch schon um 6 Uhr morgens an, damit wir schneller aus der Sonne rauskommen.

Daniel Scheewe: Alle zwei Jahre können unsere Leute ein Hautkrebs-Screening machen. Das wird vom Arbeitgeber organisiert. Und auch was Schutzkleidung angeht, auch gegen Nässe, da sind wir schon gut ausgerüstet.

 

Andreas Kath und Daniel Scheewe

Andreas Kath (links) und Daniel Scheewe haben in den 1980er Jahren die Ausbildung zum Wasserbauer absolviert. Andreas Kath hat 1996 die Prüfungen zum Schachtmeister abgelegt und arbeitet seitdem als Bauabschnittsleiter im südlichen Zuständigkeitsbereich des Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH). Sein Bauabschnitt umfasst 40 Kilometer Küste, dort arbeiten 40 Personen. Auch Daniel Scheewe war dort lange Zeit als Vorarbeiter tätig und führte eine Kolonne aus sechs Wasserbauern, bevor er als Personalrat zur Hälfte freigestellt wurde. Er ist außerdem Ansprechperson für Sucht und psychische Auffälligkeiten. Der Landesbetrieb ist unter anderem für die Überwachung des Zustandes der Küstenschutzanlagen verantwortlich. Niels Spilker

Bemerkt ihr abgesehen von der Kriebelmücke Veränderungen der Tier- oder der Pflanzenwelt?

Daniel Scheewe: Früher war jede Buhne voller Miesmuscheln. Heute sind dort nur noch Austern, die Miesmuschel wird verdrängt. Bei der letzten Trockenlegung des Sperrwerkes in Büsum wurden tonnenweise davon rausgeholt. Das Sperrwerk hing komplett voll.

Andreas Kath: Und Nutrias breiten sich auch aus, die machen uns die Deiche kaputt. Die Höhle ist einen Kubikmeter groß, da sackt dir die ganze Böschung ab. Doch, es verändert sich viel. Unsere Ornithologen im LKN beobachten auch, dass die Hitze und die Futterknappheit den Seevögeln zu schaffen macht.

Wie groß ist der Deichabschnitt, den ihr betreut?

Andreas Kath: Wir haben hier an der Nordseeküste vom LKN vier Baubetriebe, das geht von der dänischen Küste runter bis nach Hamburg Wedel. Es gibt im Norden zwei Baubetriebe mit einer kurzen Deichlinie, die kümmern sich dafür aber noch um die Inseln und Halligen. Wir vom Baubetrieb 4 haben 100 Kilometer Deichlinie. Und davon betreue ich als Bauabschnittsleiter 40 Kilometer Deich mit fünf Sielen und einem Schöpfwerk. Das alles müssen wir kontrollieren und instand halten. Zäune, Schilder, Straßen, Siele, die Bauwerke vorm Deich – wir haben gut zu tun.

Wie sieht die Arbeit am und vor dem Deich konkret aus?

Andreas Kath: Das hängt sehr stark von der Jahreszeit ab. Im Winter sind wir eher auf der Binnenseite des Deiches und machen viel Zaunbau oder Baumarbeiten. Außerdem sind wir auch dort für die Gewässer zuständig, also für Flüsse und Seen. Anfang des Jahres wiederum haben wir viele Stürme, dann müssen wir viel Treibgut vom Deich räumen. Sonst wird der Deich beschädigt. Allein in unserem Baubetrieb 4 hatten wir in diesem Jahr 110.000 Kubikmeter Treibgut. Im Frühjahr beseitigen wir dann die Schäden, die durch die Sturmfluten entstanden sind. Ausspülungen im Deich, eine kaputte Grasnarbe – all das muss wieder hergestellt werden. Und dann gehen wir weiter raus und überprüfen unsere Bauwerke im Deichvorland, die Lahnungen.

Was ist eine Lahnung?

Andreas Kath: Das sind die doppelten Pfahlreihen, in der Faschinen, also Reisig gepackt und verschnürt wird. Damit bauen wir in Ufernähe rechteckige Felder, die das einströmende Flutwasser beruhigen. Schwebteile setzen sich am Boden ab. Als ich vor vierzig Jahren anfing, ging es bei solchen Bauwerken tatsächlich noch um Landgewinnung. Heute ist unsere alleinige gesetzliche Aufgabe der Küstenschutz. Zuerst kommt der Landesschutzdeich. Bei einem Schardeich, der direkt und ungeschützt ans Meer grenzt, bauen wir davor 200 Meter Vorland auf – durch Lahnungen. Und davor ist wiederum eine Turbulenzzone, in der die Wellen gebrochen werden. So können wir den Deich und das Hinterland gut schützen. Wo Lahnungen vor der Strömung und den Sedimenten nicht funktionieren, bauen wir schwere Buhnen, also Steinbuhnen. Die halten die Wasserströmung vom Deichfuß weg. Buhnen- und Lahnungsbau, das ist unsere Hauptaufgabe in den Sommermonaten.

Den DGB-Personalreport 2022 mit allen Grafiken und Zahlen finden Sie hier.

Der DGB Personalreport 2022 zeigt, wie es personell um den öffentlichen Dienst bestellt ist und wie dieser die Klimaanpassung bewältigen kann. Denn die Beamte und Angestellte spüren den Klimawandel tagtäglich. Und sie wissen im Rahmen ihrer Tätigkeit sehr genau, welche Schritte zur Anpassung nötig sind. Der DGB-Personalreport steht als Download mit vielen Grafiken bereit.

Solange, bis im Herbst die Stürme losgehen?

Andreas Kath: Ja. Und die Arbeiten, die wir über das Jahr gemacht haben, werden dann im Herbst durch die Deichkommission abgenommen. Die Kommission prüft, ob unsere Bauwerke alle in Ordnung sind. Sie schaut nach, ob wir mit einem guten, wehrfähigen Deich in den Winter gehen. Früher machte das der Deichgraf. Heute macht das der Deich- und Hauptsielverband. Dann kommen meist noch die Aufsichtsbehörde und der Landrat dazu.

Ist die Personalausstattung des LKN ausreichend für das, was ihr leistet?

Andreas Kath: Naja, eine Zeitlang hatte man wie in vielen Bereichen eher Personal abgebaut und es gab viele Einsparmaßnahmen. Seitdem sich der Klimawandel stärker bemerkbar macht, hat man das aber als Fehler erkannt. Personalkürzungen sind der falsche Weg. Und gleichzeitig haben wir ja auch noch einen sehr hohen Altersstand, das müssen wir ja auch auffangen. Das versuchen wir, aber man muss die richtigen Leute ja auch erstmal finden.

Wie steht es um die Rekrutierung von Personal?

Andreas Kath: Unsere Aufgaben werden nicht weniger. Insofern mache ich mir keine Sorgen um den Beruf Wasserbauwerker*in. Aber wir merken den Fachkräftemangel. In meinem Bauabschnitt haben wir jetzt gerade zwei neue Kollegen gewonnen, die haben jetzt ausgelernt. Wenn ich sehe, wie viel Freude sie bei der Arbeit haben, ist das super. Aber es sind halt insgesamt zu wenige, die wir gewinnen können. Und das macht mir schon Angst.

Daniel Scheewe: Wir haben gerade wieder zehn Stellen für Auszubildende im Wasserbau ausgeschrieben. In den letzten Jahren ist es schwer geworden, die freien Stellen zu besetzen. Wir hatten schon Jahre, wo wir keine Auszubildenden gefunden haben. Null! Das gab es früher nicht. Am leichtesten fällt es uns, wenn es in der Verwandtschaft oder Freundeskreis schon wen gibt, der diesen Job macht.

Andreas Kath: In den Baubetrieben 1 und 2 um Husum wird Material auch mit Schiffen zu den Bauwerken gebracht. Wir haben hier aber auch Schiffe, die aufgrund fehlenden Personals nicht rausfahren können. Maschinist*innen, Schiffssicherung, wenn da was fehlt, dann kannst du nicht rausfahren.

 


Interview-Reihe: Kann der öffentliche Dienst Klimakrise?

Seit den Siebzigerjahren war in Deutschland jedes Jahrzehnt wärmer als das vorherige. Die Jahre 2011-2020 waren folglich bisher am wärmsten, und der Grund dafür ist bekannt. CO2 und andere Treibhausgase sorgen dafür, dass immer weniger Wärme vom Planeten abstrahlen kann. Es entsteht ein Hitzestau, wie im Treibhaus. Auch im öffentlichen Dienst rückt deshalb die Klimaanpassung in den Fokus. Wir haben in verschiedenen Arbeitsbereichen nachgefragt, was das bedeutet. Die Interviews im Forst, im Küstenschutz und in der Talsperrenverwaltung zeigen, in welcher Umbruchphase wir uns befinden. Dieses Gespräch ist der erste Teil einer Reihe, die in den kommenden Wochen fortgesetzt wird.


 

Was würde dabei helfen?

Andrea Kaths: Ich würde mir wünschen, dass handwerkliche Arbeit in der Gesellschaft wieder stärker wertgeschätzt wird.

Daniel Scheewe: Der Job ist körperlich anstrengend. Und man ist der Witterung ausgesetzt. Es kann auch ein schmutziger Job sein, das schreckt auch viele ab. Es gibt nicht mehr viele, die sich noch dreckig machen. Und am Ende geht es auch ums Geld, da ist der öffentliche Dienst mitunter nicht konkurrenzfähig. Wasserbau bedeutet nach der Ausbildung E5. Früher hieß es, wenn du im öffentlichen Dienst bist, kannst du zufrieden sein. Das Argument Jobsicherheit reicht heute aber nicht mehr.

Noch einmal zurück zur Klimakrise: Wie werden denn die Deiche an den steigenden Meeresspiegel angepasst?

Andreas Kath: Momentan werden die sogenannten Klimadeiche gebaut. Das ist gar nicht einfach, weil die viel Platz brauchen. Die Böschung wird zur Seeseite flacher gebaut und es gibt eine sechs Meter breite Krone. Dort kann man zu einem späteren Zeitpunkt eine Kappe draufsetzen. Es gibt also eine Baureserve für zusätzlichen Meeresspiegelanstieg.

Daniel Scheewe: Die neue Bauweise wird seit ca. acht Jahren angewendet. Einige Kilometer Klimadeich sind schon gebaut, in Büsum, bei Schlüttsiel oder Dagebüll. Aber das wird sich noch einige Jahre hinziehen.

Andreas Kath: So wie der Deich aktuell aussieht, müssen wir keine Angst haben. Und mit der Kappe als Baureserve wird es auch die nächsten fünfzig Jahre noch gut gehen. Aber wie weit der Anstieg in hundert Jahren sein wird, wissen wir natürlich heute nicht. Was passiert, wenn der Meeresspiegel steigt? Wenn das Wasser irgendwann wirklich 1 Meter zwanzig höher stehen würde, verschwindet das Wattenmeer. Es wäre immer unter Wasser. Genauso der Vorlandbereich und der Deichfuß. Und alles das, was hinter dem Deich liegt, was passiert damit? Das ganze Wasser aus den Köögen, das muss alles rausgepumpt werden. Das kostet sehr viel Geld. Gibt man den Koog dann auf? Das sind schwierige Fragen.

Kann der öffentliche Dienst Klimakrise, so wie er aufgestellt ist?

Andreas Kath: Ich weiß ja nicht, was kommt. Momentan würde ich sagen, dass wir damit umgehen können. Bisher können wir das als Küstenschutz leisten, so wie wir aufgestellt sind. Die größte Schwierigkeit sehe ich tatsächlich darin, Personal zu finden und zu halten. Wir müssen Leute gewinnen, das ist unsere Hausaufgabe.


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Kurzprofil

Dr. Niels Spilker
Niels Spilker arbeitet beim DGB Bundesvorstand in der Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik. Er studierte Naturschutzbiologie und Politikwissenschaften in Marburg, Potsdam und Berlin. Er promovierte am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin.
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