Deutscher Gewerkschaftsbund

15.09.2023

Trouble in Paradise: Zum Streik in Hollywood und zur Lage der US-Gewerkschaften

Die US-Gewerkschaften rufen zum Streik, seit Monaten ruhen Filmproduktionen, weil die Schauspieler*innen für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Jetzt folgen die Kolleg*innen in der Automobilindustrie. Thomas Greven ordnet die Kampfbereitschaft der US-Gewerkschaften in den politischen Kontext ein.

US-Gewerkschaften im Streik

Wikimedia Commons

Seit Amtsantritt des angeblich „gewerkschaftsfreundlichsten Präsidenten aller Zeiten“ hatten die US-Gewerkschaften selten Grund, wirklich mit „Labor Joe“ Biden zufrieden zu sein: seine Investitionsprogramme enthalten keine klare Tarifbindung, es gab wieder keine Arbeitsrechtsreform, und die Regierung intervenierte, um einen aussichtsreichen Streik der Bahngewerkschaften abzuwenden. Pünktlich zum amerikanischen Tag der Arbeit am 4. September gab es allerdings eine Reihe von gewerkschaftsfreundlichen Neuigkeiten. Die Biden-Regierung verkündete ein Paket von 15,5 Milliarden US-Dollar, das die „just transition“ der Industrie Richtung Elektromobilität unterstützen soll. Konkret soll es Hilfen geben, um die Auto-Jobs dort zu halten, wo sie sind. Natürlich hat die Automobilarbeitergewerkschaft UAW diese Maßnahme begrüßt.

Doch ein offizielles „endorsement“ für Joe Biden im Präsidentschaftswahlkampf – also die Unterstützung der UAW – gibt es immer noch nicht. In der Mitgliedschaft gibt es Sympathien für Donald Trump, der ja zumindest rhetorisch einen protektionistischen „America first“-Kurs fährt – aber wohl kaum als gewerkschaftsfreundlich gelten kann. Vor allem aber gab es eine überraschende Wende bei der für die industriellen Beziehungen zuständige Behörde: Das National Labor Relations Board (NLRB) erleichtert den Gewerkschaften durch fundamentale Regeländerungen die in den USA so schwierige Organisierung „gewerkschaftsfreier“ Betriebe. Kann die Gewerkschaft nachweisen, dass eine Mehrheit der Beschäftigten sie unterstützt („card check“), muss das Unternehmen sie entweder als Vertreter der Belegschaft akzeptieren, oder selbst eine sogenannte Anerkennungswahl beantragen. Kommt es aber im Zuge des „Wahlkampfs“ (in dem die Unternehmen allerdings weiterhin viele Möglichkeiten haben, die Gewerkschaft und ihre Unterstützer zu bekämpfen) zu Verstößen („unfair labor practices“), die eine Neuansetzung der Wahl erfordern würden, erkennt das NLRB die Gewerkschaft stattdessen unmittelbar an.

 

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Alle Hürden sind damit längst nicht beseitigt: Unternehmen haben auf die Organisierungswelle der letzten Jahre – z.B. bei vielen Starbucks-Filialen und immerhin bei einem Lager von Amazon – mit der gezielten Verschleppung der Tarifverhandlungen reagiert. Langfristig verfolgen sie dabei das Ziel, der Gewerkschaft das kollektive Vertretungsrecht durch eine Abwahl wieder zu entziehen. Zudem ist das NLRB zwar eine unabhängige Behörde, deren Leitung aber politisch besetzt wird. Ein von Republikanern ernanntes Board könnte den Gewerkschaften das Leben also wieder erheblich schwerer machen. Was eine von Konservativen dominierte Machtinstitution anrichten kann, zeigte soeben auch der US Supreme Court im Fall Glacier Northwest v. Teamsters: Unter bestimmten Bedingungen können Gewerkschaften für betriebliche Verluste im Zuge eines Streiks haftbar gemacht werden; eine weitere Schwächung des prekären Streikrechts amerikanischer Beschäftigter.

Und sie streiken dennoch – laut Cornell University laufen derzeit 921 Streiks und Arbeitskampfaktionen an 1.400 Standorten! Und manchmal wirkt inzwischen sogar die reine Streikandrohung! Der soeben beschlossene neue Tarifvertrag für die 340.000 Beschäftigten bei United Parcel Service (UPS) wird von manchen als historisch gefeiert. Neben deutlichen Gehaltszuwächsen wurde die unbeliebten Ungleichbehandlungen bestimmter Klassen („tiers“) von Festangestellten abgeschafft. Auch für Teilzeitbeschäftigte gab es erhebliche Verbesserungen, wobei Kritiker argumentieren, dass ein Streik noch viel größere Fortschritte gebracht hätte – und als größter Streik in der US-Geschichte auch andere hätte mitreißen können für den „hot labor summer“ 2023. Möglich, aber dem als Reformer gewählten Präsidenten der Teamsters, Sean O’Brien, war wohl auch das Risiko bewusst. Ein wirklich großes offenes Thema gab es nämlich nicht, wiewohl die Gewerkschaft wieder eine Laufzeit (und Friedenspflicht) von fünf Jahren schlucken musste.

Streik der US-Gewerkschaften: UAW bestreikt Automobilkonzern

Anders sieht es nun bei den „big three“ der Autohersteller aus – GM, Ford und Stellantis (früher Chrysler). 97 Prozent der teilnehmenden Mitglieder hatten für die Autorisierung eines Streiks gestimmt, und nachdem der laufende Tarifvertrag um Mitternacht am 14. September auslief, begann der erste große Streik der UAW seit 2019 prompt an drei Standorten: bei GM in Wentzville, Missouri, bei Stellantis in Toledo, Ohio, und bei Ford in Wayne, Michigan. Nachdem die United Auto Workers (UAW) lange Zeit vor allem durch Korruptionsskandale und Mauscheleien mit den Unternehmen für Aufmerksamkeit gesorgt hatten (einige ehemalige Führungskräfte sitzen im Gefängnis), will der frisch gewählte Reformer Shawn Fain nun den sprichwörtlichen „großen Schluck aus der Pulle“: 40 Prozent Lohnerhöhung in vier Jahren. Zudem ebenfalls die Abschaffung der „tiers“ und die Ausdehnung des Tarifvertrags auf die Belegschaften der zukünftigen Batteriewerke und andere E-Mobilitätsstandorte (die von den Unternehmen aber als Joint Ventures im nahezu gewerkschaftsfreien Süden geplant werden).

Unter all den Erfolgen und Aktivitäten der US-Gewerkschaften bekommt der seit knapp vier Monaten laufende gemeinsame Streik der Schauspieler und Drehbuchautoren in Hollywood sicherlich die größte Aufmerksamkeit, auch wegen der vielen Solidaritätsbekundungen großer Stars (und dem ungebrochenen weltweiten Hunger nach Entertainment „Made in USA“). Los Angeles zeigt sich als „union town“, weil kürzlich auch 11.000 Stadtbeschäftigte einen Warnstreik durchführten und fast fünfzig Hotels reihum bestreikt werden. Da viele der streikenden Schauspieler und Autoren auch in der Hotel- und Gastronomiebranche gearbeitet haben – oder es angesichts niedriger Einkünfte immer noch tun – und umgekehrt wohl viele Beschäftigte in LA sich Hoffnungen auf eine Hollywood-Karriere machen, egal wo sie arbeiten –, gibt es eine erstaunlich große Solidarität zwischen den verschiedenen Gewerkschaften und Streikenden.

Als die Vorgängerorganisationen der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und der Drehbuchautorengewerkschaft Writers Guild of America (WGA) vor über 60 Jahren zum letzten Mal gemeinsam gestreikt haben, ging es um Tantiemen („residuals“) für die damals wichtiger werdenden TV-Ausstrahlungen. Mit Ronald Reagan als Präsident der Schauspielergewerkschaft (später als US-Präsident hauptverantwortlich für die massive strukturelle Schwächung der Gewerkschaften) konnte ein Sieg errungen werden; seitdem gibt es auch eine Krankenversicherung, in die die Unternehmen einzahlen und die von der Gewerkschaft verwaltet wird.

Schauspieler*innen im Streik

Um die „residuals“ geht es heute auch wieder, nun aber bezüglich der Streaming-Plattformen wie Netflix. Bisher werden oft nur Cent-Beträge gezahlt, was für die Beschäftigten, die oft nur sporadisch arbeiten, eine finanzielle Katastrophe ist. Für viele bedeuteten die geringen Tantiemen nämlich, dass sie weniger als die 26,470 US-Dollar im Jahr verdienen, die für den Anspruch auf Krankenversicherung nötig sind – gemeint ist der Verdienst in der Branche; viele müssen selbstverständlich Zweit- und Drittjobs annehmen, wo auch immer sie zu finden sind, dann aber oft ohne Sozialleistungen. Gewerkschaftlich erkämpfter Krankenversicherungsschutz (bzw. die zunehmende Abwesenheit von Sozialleistungen in gewerkschaftsfreien Betrieben) ist jenseits der höheren Löhne ein wichtiger Grund für die historisch hohe Zustimmung für Gewerkschaften (über 70 Prozent), bei gleichzeitig weiter sinkendem Organisationsgrad von nur noch 6 Prozent in der Privatwirtschaft – sichtbarstes Zeichen für die hohen Hürden für die Organisierung.

Vor allem aber ist es das Thema „künstliche Intelligenz“, das den Hollywood-Streik über die Belange der Beschäftigten der Branche hinaus zukunftsweisend macht. Vielleicht hat die Vorsitzende von SAG-AFTRA, Fran Drescher, übertrieben, als sie sagte, dass „wir alle Gefahr laufen, von Maschinen ersetzt zu werden“. Oscar-verdächtig sind maschinengeschriebene Scripts sicherlich noch nicht, aber die Möglichkeiten der Studios, künstliche Intelligenz einzusetzen, werden laufend erweitert, nicht nur bei der Erstellung und Bearbeitung von Drehbüchern, sondern auch durch den Einsatz digitaler Versionen von Schauspielern und Statisten. Auch nutzen die KI-Systeme für ihre Lernprozesse von Menschen erstelltes Material, ohne dass diese dafür finanziell kompensiert werden. Einen Schutz vor Automatisierung gibt es für keinen Beschäftigten, und der schleichende Prozess der Ersetzung beginnt mit sinkenden Löhnen – auch deshalb trifft der Hollywood-Streik auf so große Unterstützung, selbst im traditionell gewerkschaftsfernen Silicon Valley. Die Erkenntnis, dass kollektive Lösungen gebraucht werden, verbreitet sich.

Die streikenden Gewerkschaften weisen auf ein weiteres Problem hin, dass inzwischen auch die Regulierer der Bundesregierung interessiert: Die drohende Monopolfunktion der großen Player der Unterhaltungsbranche. Wenn insbesondere Disney, Amazon und Netflix kontrollieren, welche Inhalte hergestellt werden, was die Konsumenten sehen können und wo sie es sehen können, dann droht eine Rückkehr zum „Studio-System“. Dieses brach der Supreme Court 1948 auf, als er im Fall United States v. Paramount Pictures Inc. den Studios untersagte, Kinos zu betreiben. In der Folge endete übrigens auch Praxis langfristiger Knebelverträge für Schauspieler und Drehbuchautoren, die seither faktisch meist Freelancer sind.

Hollywood-Gewerkschaften mit Gatekeeper-Funktion

Lange Streiks sind nicht ungewöhnlich in den USA. Die Hollywood-Gewerkschaften halten auch deshalb durch, weil die Stars sich solidarisch zeigen (sie haben es finanziell nicht dringend nötig, bald wieder zu arbeiten), und viele andere ohnehin gewohnt sind, sich mit anderen Jobs über Wasser zu halten. Zudem scheuen sich sowohl die Studios als auch Nicht-Mitglieder, den Streik zu brechen – im Normalbetrieb haben die Gewerkschaften nämlich eine „Gatekeeper“-Funktion; mit ihnen will man es sich keinesfalls verscherzen. Vermutlich wird bald Bewegung in die Verhandlungen kommen, denn so langsam braucht die Branche neues Material.


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Kurzprofil

Thomas Greven
Thomas Greven ist Privatdozent für Politikwissenschaft an der FU Berlin.
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